BIM-Leistungen erklärt

BIM-Prozessentwicklung

Die BIM-Prozessentwicklung beschreibt und verbessert die Abläufe rund um digitale Modelle und Informationen. Sie klärt, wer welche Daten erstellt, prüft, weitergibt und verwendet.

BIM-Prozessentwicklung: Definition und Einordnung

Ein BIM-Prozess verbindet einzelne Arbeitsschritte zu einem nachvollziehbaren Ablauf. Neben der Reihenfolge sind besonders die Übergaben zwischen Personen, Fachrichtungen und Anwendungen wichtig.

Prozessentwicklung macht diese Zusammenhänge sichtbar. Sie kann bestehende Abläufe verbessern oder neue Anwendungen vorbereiten, etwa eine geregelte Modellprüfung oder Datenübergabe.

Welche Aufgaben gehören dazu?

Abläufe aufnehmen
Arbeitsschritte, benötigte Informationen und bestehende Übergaben erfassen.
Übergaben beschreiben
Eingangsdaten, Ergebnisse und Zuständigkeiten für jeden wesentlichen Schritt festhalten.
Abläufe erproben und verbessern
Den beschriebenen Prozess praktisch durchspielen und unnötige Schleifen oder unklare Übergaben überarbeiten.

Abgrenzung zu verwandten Leistungen

BIM-Management
BIM-Management steuert den übergeordneten Rahmen. Prozessentwicklung arbeitet einzelne Abläufe und ihre Schnittstellen genauer aus.
Techstack- / Toolchain-Beratung
Die Toolchain-Beratung betrachtet das Zusammenspiel von Software. Ein Prozess beschreibt zusätzlich menschliche Aufgaben und Entscheidungen.

Wichtige Begriffe und Datenformate

Prozess
Eine zusammenhängende Folge von Tätigkeiten mit einem bestimmten Ergebnis.
Schnittstelle
Ein Übergang zwischen Beteiligten oder Systemen, an dem Informationen weitergegeben werden.
Prozessmodell
Eine nachvollziehbare Darstellung von Arbeitsschritten, Zuständigkeiten und Übergaben.

Welche Ergebnisse entstehen?

  • Beschriebene oder grafisch dargestellte Abläufe.
  • Klare Regeln für Datenübergaben und Prüfungen.
  • Dokumentierte Verbesserungen und offene Abstimmungsfragen.

Quellen und weiterführendes Wissen