5D-Kostenplanung: Definition und Einordnung
Dazu werden Modellobjekte oder Objektgruppen geeigneten Kostenansätzen zugeordnet. Mengen, Einheiten und Preisbezüge müssen zueinander passen.
Der Begriff 5D wird nicht überall identisch verwendet. Entscheidend ist deshalb die Beschreibung, welche Kostenbestandteile enthalten sind, auf welchem Stand sie beruhen und ob zusätzlich Zeitinformationen einbezogen werden.
Welche Aufgaben gehören dazu?
- Mengen und Kostenstruktur abstimmen
- Auswertbare Modellmengen den benötigten Kostengruppen oder Leistungen zuordnen.
- Kostenansätze verbinden
- Geeignete Einheiten, Preise und weitere Kostenbestandteile mit den Mengen verknüpfen.
- Kostenstände vergleichen
- Änderungen an Mengen oder Ansätzen nachvollziehen und Unterschiede verständlich ausweisen.
Abgrenzung zu verwandten Leistungen
- Mengen- und Massenermittlung
- Mengenermittlung liefert die quantitativen Grundlagen. Kostenplanung ergänzt Bewertung, Preise und Kostengliederung.
- 5D-Simulation
- 5D-Simulation untersucht die Auswirkungen unterschiedlicher Annahmen. Kostenplanung erstellt und pflegt zunächst einen nachvollziehbaren Kostenstand.
Wichtige Begriffe und Datenformate
- 5D-Modell
- Ein Modell, das mit Mengen und Kosteninformationen verbunden ist. Welche Kostenbestandteile und gegebenenfalls Zeitbezüge enthalten sind, muss beschrieben werden.
- Kostengruppe
- Eine Kategorie, in der Kosten zusammengefasst werden. Ein einheitliches Gliederungssystem macht Kostenstände und Varianten vergleichbar.
- Kostenansatz
- Eine beschriebene Grundlage zur Bewertung einer Menge oder Leistung, zum Beispiel ein Preis je Einheit.
Welche Ergebnisse entstehen?
- Modellbezogene Kostenaufstellung.
- Nachvollziehbare Verknüpfung von Mengen und Kostenansätzen.
- Vergleichbare Kostenstände mit dokumentierten Annahmen.
Quellen und weiterführendes Wissen
- BIM DeutschlandBIM-Anwendungsfälle im Überblick
- BIM Deutschland · BIM4INFRA2020Handreichungen zu Prozessen, Fachmodellen und Datenaustausch