KI-Beratung: Definition und Einordnung
Im Mittelpunkt stehen die Eignung einer Aufgabe, die verfügbaren Daten und die Überprüfbarkeit der Ergebnisse. Nicht jede Automatisierung benötigt KI, und eine überzeugend formulierte Ausgabe ist noch kein fachlich richtiges Ergebnis.
Beratung kann Möglichkeiten untersuchen, kleine Versuche begleiten und Anforderungen an eine spätere Nutzung beschreiben. Fachliche Prüfungen und Zuständigkeiten bleiben dabei Teil des Arbeitsablaufs.
Welche Aufgaben gehören dazu?
- Aufgaben und Daten untersuchen
- Wiederkehrende Tätigkeiten, verfügbare Informationen und gewünschte Ergebnisse aufnehmen.
- Eignung erproben
- Lösungsansätze an nachvollziehbaren Beispielen testen und die Ergebnisse anhand festgelegter Kriterien prüfen.
- Nutzung beschreiben
- Menschliche Prüfung, erlaubte Datenverwendung und Einbindung in bestehende Abläufe festhalten.
Abgrenzung zu verwandten Leistungen
- BIM-Prozessentwicklung
- Prozessentwicklung kann Abläufe auch ohne KI verbessern. KI-Beratung bewertet, ob KI für einzelne Aufgaben einen geeigneten Beitrag liefert.
- Techstack- / Toolchain-Beratung
- Toolchain-Beratung betrachtet die gesamte Werkzeugkette. KI-Beratung untersucht zusätzlich das Verhalten und die Ergebnisqualität eines KI-Verfahrens.
Wichtige Begriffe und Datenformate
- KI-Modell
- Ein rechnerisches System, das aus Daten gelernte Muster für Aufgaben wie Erkennung oder Texterzeugung nutzt.
- Validierung
- Die Prüfung, ob ein Verfahren für seinen vorgesehenen Zweck hinreichend geeignete Ergebnisse liefert.
- Referenzdaten
- Nachvollziehbar geprüfte Beispiele, an denen sich Ergebnisse vergleichen und bewerten lassen.
Welche Ergebnisse entstehen?
- Bewertete Einsatzmöglichkeiten und Voraussetzungen.
- Dokumentierte Versuche mit erkennbaren Grenzen.
- Anforderungen an Prüfung und Einbindung in den Arbeitsalltag.
Quellen und weiterführendes Wissen
- NIST · EnglischKI-Systeme bewerten: AI Risk Management Framework