BIM-Leistungen erklärt

IFC- / Parametermanipulation

Die IFC- und Parametermanipulation bearbeitet Eigenschaften und Zuordnungen in Modelldaten. Gemeint ist die gezielte Anpassung von Informationen, etwa das Ergänzen, Umbenennen oder Vereinheitlichen von Angaben.

IFC- / Parametermanipulation: Definition und Einordnung

Die Bearbeitung kann in einem Ursprungsmodell oder an einer ausgetauschten IFC-Datei erfolgen. Typische Aufgaben sind das Umsetzen von Eigenschaftsstrukturen und das Korrigieren uneinheitlicher Werte.

Änderungen an einer Exportdatei werden nicht automatisch in das Ursprungsmodell zurückübertragen. Deshalb müssen Quelle, bearbeiteter Stand und die Weiterverwendung der Daten eindeutig sein.

Welche Aufgaben gehören dazu?

Änderungen beschreiben
Festlegen, welche Eigenschaften, Einheiten oder Zuordnungen bearbeitet werden sollen.
Daten gezielt anpassen
Werte nach dokumentierten Regeln ergänzen, übertragen oder vereinheitlichen.
Ergebnis prüfen
Die geänderten Daten und relevante Objektbeziehungen kontrollieren und die Bearbeitung nachvollziehbar festhalten.

Abgrenzung zu verwandten Leistungen

Fachmodellierung
Fachmodellierung bearbeitet die fachlichen Modellinhalte umfassend. Parametermanipulation konzentriert sich auf gezielte Änderungen an Daten oder Strukturen.
Qualitätsprüfung
Qualitätsprüfung findet Abweichungen. Die Datenbearbeitung setzt festgelegte Korrekturen um und benötigt anschließend eine erneute Kontrolle.

Wichtige Begriffe und Datenformate

IFC · Industry Foundation Classes
Ein offener Standard zum Austausch von Bauwerksmodellen. IFC überträgt unter anderem Bauteilgeometrie und Bauteileigenschaften zwischen verschiedenen Softwareanwendungen.
Property Set · Eigenschaftssatz
Eine benannte Gruppe zusammengehöriger Eigenschaften in einem IFC-Datenmodell.
Mapping · Zuordnung von Daten
Eine festgehaltene Zuordnung zwischen unterschiedlichen Datenstrukturen. Sie beschreibt beispielsweise, in welches Zielfeld eine Eigenschaft übertragen wird.

Welche Ergebnisse entstehen?

  • Angepasste Modelldaten mit vereinbarter Eigenschaftsstruktur.
  • Dokumentierte Änderungs- und Zuordnungsregeln.
  • Prüfbare Zuordnung zwischen Ausgangs- und Ergebnisstand.

Quellen und weiterführendes Wissen