BIM-Leistungen erklärt

CDE und Projektraum-Management

Das CDE- und Projektraum-Management organisiert die gemeinsame Ablage und den Austausch von Modellen, Dokumenten und anderen Informationen. Es sorgt dafür, dass Bearbeitungsstände und Zugriffsrechte nachvollziehbar sind.

CDE und Projektraum-Management: Definition und Einordnung

Eine gemeinsame Datenumgebung, kurz CDE, verbindet eine technische Plattform mit vereinbarten Regeln für den Umgang mit Informationen. Eine Dateiablage allein beschreibt diese Arbeitsweise noch nicht vollständig.

Das Management richtet die Umgebung ein und begleitet ihre Nutzung. Es kümmert sich beispielsweise um Benennung, Versionen, Berechtigungen sowie die Weitergabe geprüfter Unterlagen.

Welche Aufgaben gehören dazu?

Informationsstruktur einrichten
Ablage, Kennzeichnungen, Statusangaben und Benennungsregeln aufeinander abstimmen.
Zugriffe und Abläufe betreuen
Berechtigungen sowie Wege für Prüfung, Freigabe und Veröffentlichung konfigurieren und pflegen.
Nachvollziehbarkeit sichern
Versionen, Übergaben und Archivierung so organisieren, dass verwendete Informationsstände wiedergefunden werden.

Abgrenzung zu verwandten Leistungen

BIM-Management
BIM-Management definiert übergeordnete Anforderungen an die Zusammenarbeit. Das CDE-Management setzt deren Informationsabläufe in der Datenumgebung um.
BIM-Koordination
Koordination prüft und bespricht Modellinhalte. Die Datenumgebung unterstützt den Austausch, übernimmt aber nicht die fachliche Klärung.

Wichtige Begriffe und Datenformate

CDE · gemeinsame Datenumgebung
Eine vereinbarte Umgebung zum Verwalten und Austauschen von Informationen. Dazu gehören technische Werkzeuge sowie Regeln für Prüfung, Freigabe und Versionierung.
Version
Ein bestimmter Bearbeitungsstand einer Datei oder Information, der von anderen Ständen unterscheidbar bleibt.
Status
Eine Kennzeichnung, die den Bearbeitungs- oder Freigabestand einer Information beschreibt.

Welche Ergebnisse entstehen?

  • Eingerichtete Datenumgebung mit dokumentierten Regeln.
  • Nachvollziehbare Berechtigungs- und Freigabeabläufe.
  • Geordnete Informationsstände und Übergaben.

Quellen und weiterführendes Wissen