BIM-Reifegradanalyse: Definition und Einordnung
Die Analyse macht Stärken und Entwicklungsbedarf sichtbar. Dazu werden bestehende Arbeitsweisen anhand eines beschriebenen Bewertungsrasters untersucht, beispielsweise durch Gespräche, Unterlagen und praktische Beispiele.
Eine Reifegradstufe ist nur zusammen mit diesem Raster aussagekräftig. Bewertungen aus unterschiedlichen Verfahren sind deshalb nicht ohne Weiteres miteinander vergleichbar.
Welche Aufgaben gehören dazu?
- Bewertungsgrundlage festlegen
- Beschreiben, welche Bereiche untersucht werden und woran ihr Entwicklungsstand erkennbar ist.
- Arbeitsweise untersuchen
- Erfahrungen, Datenqualität, Zusammenarbeit und Werkzeugnutzung anhand nachvollziehbarer Belege erfassen.
- Ergebnisse einordnen
- Stärken, Lücken und mögliche Entwicklungsschritte mit der Organisation besprechen.
Abgrenzung zu verwandten Leistungen
- BIM-Strategieberatung
- Strategieberatung entwickelt die künftige Ausrichtung. Eine Reifegradanalyse liefert dazu eine strukturierte Beschreibung des Ausgangspunkts.
- Qualitätsprüfung
- Qualitätsprüfung untersucht bestimmte Modelle oder Daten. Die Reifegradanalyse betrachtet die Fähigkeiten und Arbeitsweisen einer Organisation.
Wichtige Begriffe und Datenformate
- Reifegrad
- Eine Einordnung des Entwicklungsstands innerhalb eines bestimmten Bewertungsmodells.
- Bewertungsraster
- Die festgelegten Kriterien und Stufen, nach denen eine Untersuchung erfolgt.
- Selbstbewertung
- Eine Einschätzung durch die untersuchte Organisation selbst, die durch weitere Belege ergänzt werden kann.
Welche Ergebnisse entstehen?
- Nachvollziehbares Profil der vorhandenen Fähigkeiten.
- Dokumentierte Stärken und Entwicklungslücken.
- Priorisierte Empfehlungen für die weitere Entwicklung.
Quellen und weiterführendes Wissen
- BIM Deutschland · BIM4INFRA2020Handreichungen zu Prozessen, Fachmodellen und Datenaustausch