BIM-Leistungen erklärt

Modellbasierte Werk- und Montageplanung

Die modellbasierte Werk- und Montageplanung arbeitet die Informationen für Herstellung und Einbau von Bauteilen aus. Sie beschreibt Details, Verbindungen und Einbaubeziehungen im digitalen Modell.

Modellbasierte Werk- und Montageplanung: Definition und Einordnung

Auf Grundlage der vorhandenen Planung werden die für Fertigung und Montage benötigten Einzelheiten ergänzt. Dazu können Abmessungen, Anschlüsse, Befestigungen und Einbaufolgen gehören.

Der erforderliche Inhalt hängt vom Bauteil und Herstellungsverfahren ab. Eine detaillierte Darstellung ist deshalb nur dann hilfreich, wenn sie zu den tatsächlichen Fertigungs- und Montageanforderungen passt.

Welche Aufgaben gehören dazu?

Details ausarbeiten
Geometrie, Verbindungen und benötigte Eigenschaften für die Herstellung konkretisieren.
Einbau abstimmen
Anschlüsse, Zugänglichkeit und räumliche Beziehungen zu angrenzenden Bauteilen prüfen.
Unterlagen ableiten
Geeignete Zeichnungen, Listen und Daten aus dem Modell bereitstellen und auf Übereinstimmung kontrollieren.

Abgrenzung zu verwandten Leistungen

Fachmodellierung
Fachmodellierung kann verschiedene Ausarbeitungsstände umfassen. Werk- und Montageplanung konzentriert sich auf die Angaben für Herstellung und Einbau.
CAD/CAM-Dienstleistungen
CAD/CAM überträgt geeignete Konstruktionsdaten in die digitale Fertigungsvorbereitung. Werk- und Montageplanung liefert dafür fachliche Grundlagen.

Wichtige Begriffe und Datenformate

Toleranz
Eine festgelegte zulässige Abweichung. Bei Messung, Modellierung und Prüfung muss jeweils klar sein, auf welche Größe und welchen Vergleich sie sich bezieht.
Anschlussdetail
Eine genaue Beschreibung der Verbindung zwischen Bauteilen einschließlich benötigter Abmessungen und Eigenschaften.
Montagefolge
Die vorgesehene Reihenfolge, in der Bauteile zusammengefügt oder eingebaut werden.

Welche Ergebnisse entstehen?

  • Für Herstellung und Einbau ausgearbeitete Modelle.
  • Abgeleitete Werkzeichnungen, Listen und Montagedarstellungen.
  • Dokumentierte Anschlüsse und abgestimmte Schnittstellen.

Quellen und weiterführendes Wissen